Hamburg – Hi-media Payments, der Geschäftsbereich Payment der Hi-media Group (ISIN FR0000075988 – HIM, HIM.FR) und Anbieter der Zahlungslösungen Allopass und Hipay, gibt heute die Ergebnisse einer Studie zur Nutzung von Micropayment-Lösungen bekannt. Im Rahmen der von Harris Interactive durchgeführten Studie mit dem Titel Hi-media Micropayment Observatory wurden 5.000 Internetnutzer in Europa (Frankreich, Deutschland, Spanien und Großbritannien) und in den Vereinigten Staaten befragt.
In der von Hi-media in Auftrag gegebenen Studie1 ging Harris Interactive der Frage nach, inwieweit Internetnutzer in Europa und in den Vereinigten Staaten Micropayment akzeptieren und nutzen. Die Studie liefert folgende Erkenntnisse:
- Micropayment wird von durchschnittlich 40 % der europäischen und amerikanischen Internetnutzer in Anspruch genommen;
- Micropayment wird gut angenommen und genießt ein besonders positives Image;
- 74 % der europäischen Micropayment-Nutzer wählen diese Zahlungsweise bei ihren Online-Einkäufen als Alternative zur Bankkarte;
- Micropayment ist eine besonders beliebte Zahlungsweise im Bereich der Online-Musik und Online-Spiele;
- Micropayment birgt ein erhebliches Wachstumspotenzial, besonders im Bereich zahlungspflichtiger Nachrichten und sonstiger Inhalte.
Die Ergebnisse der Studie bestätigen, dass Micropayment von den meisten Internetnutzern gewohnheitsmäßig genutzt wird. Durchschnittlich 40% der Internetnutzer aus Europa und den USA geben an, die Lösung bereits genutzt zu haben. Die mit 55 % der Internetnutzer größte Verbreitung ist in Großbritannien zu finden.
Was die Häufigkeit der Transaktionen betrifft, liegt Spanien mit 9,9 Transaktionen pro Monat vorne, gefolgt von Deutschland (9,1), Großbritannien (8,2), den USA (7,4) und Frankreich mit durchschnittlich 5 Transaktionen pro Monat. Internetnutzer in den USA kaufen im Allgemeinen seltener im Internet ein als die Europäer, geben aber dafür viel mehr Geld aus. Mit durchschnittlich 48 Dollar (rund 34,5 Euro) liegen sie weit vor den Europäern, die pro Monat durchschnittlich 19,3 Euro mittels Micropayment bezahlen.
89 % der Nutzer bevorzugen Pay-per-View/Download
Micropayment eignet sich bestens für die Zahlung einzelner Beiträge und Downloads. 89 % der Mircopayment-Nutzer in Europa und 85 % in den USA entscheiden sich für diese Zahlungsweise. Nur 19 % der europäischen Nutzer und 27 % der US-Nutzer zahlen Abos mittels Micropayment, was darauf schließen lässt, dass in diesem Bereich noch erhebliches Wachstumspotenzial besteht.
74 % der Europäer entscheiden sich für eine Alternative zur Kreditkarte
Kreditkarten sind je nach Land (mit Ausnahme von Deutschland) für 69 % bis 73 % der Nutzer das bevorzugte Zahlungsmittel bei Kleinstbeträgen, doch 74 % der Europäer nutzen regelmäßig ein anderes Zahlungsmittel für ihre Online-Einkäufe. In jedem der untersuchten Länder gab es abhängig von der jeweiligen Kultur, der Geschichte der technologischen Entwicklung und den Konsumgewohnheiten besondere Vorzüge.
Unter den Micropayment-Nutzern bevorzugen insbesondere die Franzosen die Abrechnung über ihre Telefon- und Internetanbieter. 35 % nutzen Premium-SMS- und Premium-Telefondienste; 27 % bevorzugen die Zahlung über ihren Internetanbieter und 13 % über ihren Mobilnetzbetreiber.
56 % der französischen Nutzer kennen Allopass
Was den Bekanntheitsgrad angeht, rangiert Allopass unter den spontan genannten und auf Nachfrage erkannten Micropayment-Lösungen nach PayPal auf Platz 2. Während 56 % der französischen Micropayment-Nutzer Allopass auf Nachfrage erkannten, liegt die Konkurrenzlösung ClickandBuy mit nur 17 % weit abgeschlagen auf Platz 3.
Vor allem Online-Musik und -Spiele werden mittels Micropayment bezahlt
Micropayment ist laut Definition eine geeignete Zahlungslösung für den Online-Einkauf von Waren und Dienstleistungen, die weniger als 10 Euro kosten. Die Studie legt jedoch offen, dass Micropayment sich für bestimmte Anwendungen ganz besonders gut eignet.
1. Online-Musik führt das Feld an…
Sowohl in Europa (47 % der Nutzer) als auch in den USA (52 % der Nutzer) liegen die Musikdownloads bei den Micropayment-Einkäufen deutlich vorne. Am häufigsten zahlen Nutzer aus den englischsprachigen Ländern (55 % der britischen Internetnutzer und 52 % der amerikanischen Nutzer) ihre Musikdownloads mittels Micropayment. In Frankreich sind es nur 33 % der Nutzer. Doch dieser Trend könnte sich rasch ändern, da es in Frankreich ein massives Wachstumspotenzial gibt: 23 % der Micropayment-Nutzer sind nach eigenen Angaben bereit, für Musikdownloads zu zahlen.
Im Musikbereich entscheiden sich 94 % der französischen Micropayment-Nutzer für das Pay-per-Download-Modell. 18 % der französischen Internetnutzer sind bereit, für einzelne Tracks oder Alben pro Download zu zahlen, und nur 5 % würden ein Monats- oder Premium-Abo bevorzugen.
2. … dicht gefolgt von den Online-Spielen
Am zweithäufigsten wird Micropayment als Zahlungsmethode bei Online-Spielen genutzt. Einer von fünf europäischen Nutzern kauft Online-Spiele. Pro Monat kommt es zu 3,2 Transaktionen und Ausgaben in Höhe von 8 Euro. Amerikanische Nutzer kaufen viel häufiger und geben höhere Beträge aus: Bei ihnen kommt es pro Monat zu 5,8 Transaktionen und Ausgaben in Höhe von 27,1 Dollar (etwa 19,5 Euro). Von den Europäern geben die Spanier pro Monat am meisten aus, im Durchschnitt 10,3 Euro.
Die Mehrheit der Nutzer bevorzugt die Abrechnungsmethode Pay-per-Download: in Europa 57 % und in den USA 58 %.
3. Micropayment eignet sich bestens für die neuen Formen des Medienkonsums
Mindestens einer von fünf Internetnutzern, egal ob Micropayment-Nutzer oder nicht, ist nach eigenen Angaben bereit, für den Zugriff auf Online-Nachrichten und sonstige Online-Inhalte wie Artikel, Abo-Dienste, Archive usw. zu zahlen. Micropayment-Lösungen sind bestens für die weiteren Entwicklungen im Bereich Online-Nachrichten und -Informationsdienste geeignet. Die Nachrichtenmedien werden mit großer Wahrscheinlichkeit der nächste Markt sein, der zahlungspflichtige Angebote auf der Basis von Micropayment entwickeln wird. Die Herausforderung wird darin bestehen, den Internetnutzern das passende Modell anzubieten, denn über die Hälfte der befragten Europäer ist nicht bereit, für solche Dienste mehr als 3 Euro pro Monat auszugeben.
Micropayment ist auch für den wachsenden Markt der mobilen Informationsdienste für Smartphones und Tablets die richtige Lösung.
| Die französischen Nutzer: repräsentativ für europäische Verbraucher
Die für diese Studie befragten französischen Internetnutzer sind repräsentativ für alle europäischen Internetnutzer. In Übereinstimmung mit dem europäischen Trend kauften 33 % der Micropayment-Nutzer online Musik, 22 % Spiele und 20 % Videos.
21 % der französischen Internetnutzer sind bereit, für Online-Nachrichten und -Inhalte zu zahlen. Dies entspricht ebenfalls dem europäischen Durchschnitt. |
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Ein viel versprechender Markt
In allen untersuchten Ländern bestätigen die Ergebnisse der Studie, dass der Micropayment-Markt ein erhebliches Potenzial birgt. Angesichts der genannten Gründe dafür, warum Micropayment nicht genutzt wird (kein Bedarf, nicht bekannt), ist davon auszugehen, dass sich die Lösungen rasch durchsetzen werden. Darüber hinaus zeigte fast ein Drittel derjenigen, die Micropayment bislang nicht nutzen (33 % in Europa und 21 % in den USA), ein deutliches Interesse daran, Micropayment-Lösungen in den kommenden Monaten auszuprobieren.
Die Aussichten sind in Europa und in den USA gleichermaßen gut:
- die Zahl der potenziellen Nutzer ist hoch
- Nutzer empfehlen die Lösung weiter: annähernd 75 % der europäischen Nutzer und nahezu 70 % in den USA empfehlen Micropayment-Lösungen an Angehörige und Freunde weiter
- die Entwicklung neuer Modelle für zahlungspflichtige Inhalte zieht auch die Entwicklung einfacher Micropayment-Lösungen nach sich, die effizient und sicher sind
- infolge der immer größere Verbreitung findenden Smartphones und des Aufkommens neuer Mischformen aus Internet und TV wird sich Micropayment zu einer alltäglichen Zahlungsform entwickeln.
(Quelle: Hi media)